Wir helfen dort, wo wir gebraucht werden.

Mit einmal Helfen war es nicht erledigt....

Ralf Eisenhut vom Bodolzer Dorfstüble wollte nicht lange zusehen, wie es den flüchtenden Menschen ergeht, er wollte spontan helfen. Zu zweit wurde nach Ungarn gefahren, an einem grenznahen Bahnhof (Zahony) wurden mehrere Tausend Essen ausgegeben. Zurück machte die Idee und die Fahrt die Runde in seinem Bekanntenkreis und schnell wurde die zweite Tour mit insgesamt 14 Helfern durchgeführt. Es wurde wieder der Bahnhof Zahony in Ungarn angefahren und wir konnten mehrere tausend Essen den Menschen, welche völlig erschöpft aus den Zügen ausstiegen, überreichen. Alle vom Team kehrten von dieser Tour so unglaublich motiviert zurück, weil wir den direkten Kontakt zu den ukrainischen Flüchtlingen hatten und sehr viel Dankbarkeit für unsere Hilfe erfahren durften. 

Kaum zu Hause wurde die 3. Fahrt nach Polen geplant. Diesmal waren wir 10 Personen mit fünf Fahrzeugen. Ungleich andere Verhältnisse haben wir vorgefunden, dann die Hilfe war mittlerweile an den Grenzen in großem Umfang angekommen. Somit mussten wir die Entscheidung treffen, unsere zubereiteten Essen direkt in die Ukraine (Lwiw) zu fahren. Nicht ungefährlich, wie sich herausstellte, durch die Angriffe mit Raketen auf Lwiw. Dort wurden unsere Helfer mit den Worten – euch schickt der Himmel – empfangen. Eine weitere Fahrt war an diesem Tag notwendig, um alles Lebensmittel den bedürftigen Menschen vor Ort in Lwiw zu bringen. 

Für uns war es immer die Prämisse, dass wir die von uns gesammelten und erhaltenen Spenden so gut es geht direkt in die Hände der ukrainischen Flüchtlinge abgeben.  

 

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